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Lebenskrisen

In jedem Leben gibt es Entwicklungsphasen, Übergänge und auch kritische Lebensereignisse. Manchmal sind es ganze Lebensabschnitte wie etwa die Adoleszenz, die Elternzeit, das Älterwerden oder der Übergang ins Pensionsalter, die sich belastend und unerfüllt anfühlen. Viele dieser Übergänge werden als „normative Krisen“ bezeichnet, weil sie von fast allen Menschen als schwierig erlebt werden. Es ist also normal beispielsweise auf dem Weg des Erwachsenwerdens und hinaus in die Welt Krisen zu erleben.

Lifeevents

Dazu kommen sogenannte emotional bedeutsame Lebensereignisse oder "Lifeevents". Beispielsweise Umzüge und Neubeginne, Berufseinstiege, Jobwechsel oder -verluste, die Geburt von Kindern, schwere Krankheiten, Trennungen oder der Verlust von Angehörigen und Freunden gelten als Lifeevents. Sie bringen unser bisheriges Leben durcheinander, lösen massiven Stress aus und erfordern eine Anpassung an die neue Lebenssituation.

Es gibt Zeiten im Leben, da verdichten sich die Lifeevents und bevor das eine bewältigt ist, folgt schon das nächste. Solche Zeiten können das eigene System oder die Partnerschaft überfordern und psychosomatische Symptome oder ein Burnout können entstehen.

Anpassung an die neue Lebenssituation

Das Leben ist eine Anpassungsleistung an die jeweiligen neuen Lebensumstände. Das bedeutet nicht, alles einfach zu ertragen, sondern sich aktiv neu zu positionieren, Grenzen neu zu definieren und sich den neuen Bedingungen so anzupassen, dass wieder Balance, Stabilität und Freude darin entsteht. Eine psychologische Begleitung, Therapie oder Beratung kann Sie darin unterstützen, ihren eigenen stimmigen Weg in der neuen Lebenssituation zu finden.